Michael W. Beyer Honorar - Finanzanlageberater
© Aquila ExpertAdvice - Letzte Aktualisierung: 19. Juli 2017 Michael W. Beyer Honorar-Finanzanlageberatung Lindenweg 5 - 91080 Uttenreuth - Tel. 09134-9094264, e-mail: info@aquila-ea.de

Preis / Leistungsvergleich GKV

Seit dem 1. Januar 2015 erfolgt die Erhebung des Zusatzbeitrages bei den Krankenkassen nach veränderten Bestimmungen. Es liegt im Ermessen der Krankenkassen, ob ein Zusatzbeitrag erhoben wird, was die Wettbewerbssituation erhöht. Im Jahr 2017 verzichtet zum ersten mal keine Kasse auf einen Zusatzbeitrag. 17 Kassen erhöhen bisher ihre Beiträge – der niedrigste Anstieg liegt bei 0,10%, der höchste Anstieg bei 0,60%. Der nach Mitgliederzahlen der einzelnen Krankenkassen gewichtete Zusatzbeitrag liegt für 2017 bei 1,10 Prozent. Zusammen mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Beitragssatz von 14,6 Prozent liegt die günstigste Krankenkasse 2017 bei 14,90 Prozent, die teuerste Krankenkasse 2017 bei 16,30 Prozent. Die Höhe des Zusatzbeitrags wird von den einzelnen Krankenkassen selbst festgelegt und kann zum Teil erheblich vom erwarteten Durchschnittswert von 1,10 Prozent abweichen.

Ihr Sonderkündigungsrecht

Erhebt Ihre Krankenkasse erstmals einen Zusatzbeitrag oder erhöht die Krankenkasse einen bestehenden Zusatzbeitrag, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Sie können Ihre Mitgliedschaft in der Krankenkasse kündigen, selbst wenn Sie dort weniger als 18 Monate versichert waren. Der richtige Zeitpunkt für die Sonderkündigung Für Ihre Sonderkündigung haben Sie nur ein kurzes Zeitfenster. Es beginnt zu dem Zeitpunkt, an dem Sie über den Zusatzbeitrag informiert werden. Die Krankenkasse ist verpflichtet, Ihnen einen Zusatzbeitrag schriftlich anzukündigen. In diesem Brief wird das Datum genannt, an dem der Zusatzbeitrag erstmals bezahlt werden muss. Es wird auch als Datum der "Fälligkeit" des Zusatzbeitrags bezeichnet. Spätestens bis zum Ablauf des Monats, in dem die Krankenkasse einen Zusatzbeitrag zum ersten Mal erhebt oder ihn erhöht, müssen Sie die Kündigung einreichen. Während der laufenden Kündigung müssen Sie den Zusatzbeitrag an Ihre alte Krankenkasse zahlen. Erst mit Ablauf des übernächsten Kalendermonats wird die Kündigung wirksam und ein Wechsel in eine günstigere Krankenkasse kann vollzogen werden. Zeitpunkt verpasst? Die reguläre Kündigungsfrist in der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt zwei volle Monate zum Monatsende. Das bedeutet: Wer beispielsweise bis zum 31. Januar bei seiner alten Kasse gekündigt hat, kann am 1. April in eine neue Kasse. Sie sind immer für mindestens 18 Monate an einen Anbieter gebunden. Erst danach können Sie wieder wechseln. Sofern Sie sich für einen Wahltarif entschieden haben, gilt die 18-Monatsfrist nicht. Wahltarife haben eigene Mindestlaufzeiten. Sie können in beiden fällen auf Standard- Musterschreiben für die Krankenkassen-Kündigung zurückgreifen. Wir unterstützen Sie aktiv mit der interaktiven-Krankenkassensuche Zur Rundum-Betreuung gehört auch ein aktueller Überblick über das Preis/Leistungsverhältnis der gesetzlichen Krankenkassen. Denn ca. 90% der Deutschen, das sind mehr als 70 Mio. Menschen, sind gesetzlich krankenversichert. Doch die Unterschiede zwischen den Gesetzlichen Krankenkassen sind teilweise erheblich – oft wird erheblich mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtleistungen geboten! Sollten Sie Probleme bei der Ansicht haben, z.B. bei dem Einsatz mobiler Endgeräte, so können Sie mit dem Button direkt zur interaktiven- Krankenkassensuche  wechseln.
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